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20. November 2016 | Supermond Tagebuch

Nach langer Zeit komme ich endlich einmal wieder dazu, einen Beitrag für unser Tagebuch zu schreiben.

Supermond | 13. November 2016 | Tucson | Arizona

Foto: Peter Lisse

Am Montag haben wir den Mondaufgang wahrlich verschlafen. Papa hat den Mond als erster gesehen und ist auf das Dach vom Trailer gespurtet, um eine gute Sicht zu haben. Jedoch löst die Kamera nicht aus, weil Mama den Chip vergessen hat. Als sie dann endlich soweit ist, steht der Mond schon hoch über den Bäumen. Dumm gelaufen. Weiterlesen »

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Campobello Island | New Brunswick | Kanada | Teil 2 Ein wunderschöner Ausflug auf die kanadische Insel Campobello.

Heute besuchen wir die kleine Insel Campobello im kanadischen Bundesstaat New Brunswick. Hierher haben uns zwei Leuchttürme sowie der Sommersitz der Familie Roosevelt gezogen. Die Insel ist ungefähr 40 km² groß und hat nicht mehr als 1.200 Einwohner, die ständig auf Campobello leben.

Ein Hinweis zur Übersetzung: Google übersetzt das englische Wort für „Insel“ mit dem englischen Wort für „Island“. 🙂

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Campobello Island | New Brunswick | Kanada | Teil 1 Ein wunderschöner Ausflug auf die kanadische Insel Campobello.

Heute besuchen wir die kleine Insel Campobello im kanadischen Bundesstaat New Brunswick. Hierher haben uns zwei Leuchttürme sowie der Sommersitz der Familie Roosevelt gezogen. Die Insel ist ungefähr 40 km² groß und hat nicht mehr als 1.200 Einwohner, die ständig auf Campobello leben.

Ein Hinweis zur Übersetzung: Google übersetzt das englische Wort für „Insel“ mit dem englischen Wort für „Island“. 🙂

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Bryce Canyon National Park | Utah | Teil 2 Für uns gehört der Bryce Canyon National Park in Utah zu den schönsten in den USA.

Von Kanab in Utah bis in den Bryce Canyon National Park haben wir fast 3 Stunden gebraucht, da man vorher den Red Canyon durchqueren muss, der für sich allein genommen schon sehr großartig ist.

Bryce Canyon National Park | Utah | Foto: Christine Lisse

Foto: Christine Lisse

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The Flume Gorge | New Hampshire

Die Felsenschlucht mit dem Namen „The Flume Gorge“ liegt am Fuß des 1.359 m hohen Mount Liberty in der schönen Berglandschaft der White Mountains im Bundesstaat New Hampshire.

the flume gorge new hampshire

Fotos: Christine Lisse

Die Flume Gorge wurde bereits 1808 von der damals 93-jährigen “Tante” Jess Guernsey entdeckt, nachdem sie während des Fischens immer weiter in die Wildnis vorgedrungen war.

Auf einem schönen Rundwanderweg kann man diese sehenswerte Schlucht erkunden. Die »Covered Bridge« überspannt den Pemigewasset River. Sie ist 1886 erbaut, und somit die älteste überdachte Brücke in New Hampshire.

the-flume-gorge-new-hampshire

Fotos: Christine Lisse

Der Zugang zur  „The Flume Gorge“ ist kostenpflichtig nur über das Visitor Center möglich.

Die Adresse ist: 852 Daniel Webster Highway (Rt 3), Franconia, NH 03251.

In der Hauptsaison vom 18. Juni bis zum 04. September (Stand 2016) ist das Besucherzentrum von 8:30 bis 17:30 Uhr geöffnet. In der Vor- und Nachsaison schließt das VC bereits um 17 Uhr.

Wer nur über ein begrenztes Zeitfenster verfügt, sollte sich vorher im Bureau of Trails unter der Telefonnummer (603) 271-3254 oder im Park unter (603) 745-8391 nach der Wetterlage erkundigen.

Weitere Informationen gibt es hier.

 

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16. Oktober 2016 | Critters

Seit letzter Woche sind wir zurück in Tucson. Hier ist es noch immer sehr warm. Wir haben jeden Tag über 33°C (>90°F), deshalb halten sich unsere Spaziergänge im Moment sehr im Rahmen. Trotzdem haben wir schon wieder Kojoten gesehen sowie Tiere, die zwar gar nicht so selten, aber kaum zu sehen, sind.

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Foto: Christine Lisse

Dies ist eine weibliche Vogelspinne, der Art Aphonopelma chalcodes (engl. „Arizona blond tarantula“). Sie war ungefähr Handteller groß. Eigentlich bleiben diese Tiere in ihrer Wohnhöhle, die sie bis zu 60 cm tief graben und die einen kreisrunden Eingang besitzen. Es gibt im Gebiet um den Campingplatz zahlreiche Löcher dieser Art, allerdings ist das erst unsere zweite Spinne, die wir gesehen haben.

Ich wollte an ihr schnüffeln, jedoch hat das Mama sofort verboten, weil ein Biß der Spinne sehr schmerzhaft und unangenehm sein soll.

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Foto: Christine Lisse

Am Mittwoch, als wir unsere letzte Hunderunde um halb 11 gemacht haben, hörten wir einen sehr typischen „hu huhu hu“ Ruf. Unser Papa hat dann den großen Uhu auf einem Strommast entdeckt. Mama hat schnell ihre Kamera geholt, aber bei Nacht gibt das natürlich kein ordentliches Bild. Der Uhu war sehr groß, bestimmt 60 cm  (24 inch).

Wir haben die Eule eine ganze Weile beobachtet, dann hat sie ihre Flügel ausgebreitet und ist majestätisch über uns hinweg geglitten.

Bei unserem Besuch im »Vermont Institute of Natural Science«, kurz VINS genannt, haben wir sehr viel über die Flugtechnik von Eulen gelernt. Nun konnten wir das erste Mal einen lautlosen Flug in freier Wildbahn verfolgen. Toll!

Gestern ist uns dann dieses furchterregende Tier begegnet:

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Foto: Christine Lisse

Dies ist die Raupe eines wunderschönen Schmetterlings, nämlich des Großen (Mittelamerikanischen) Schwalbenschwanz. Zuerst dachte Mama, dass die Raupe wie eine Klapperschlange aussieht. Beim Nachlesen hat sie heraus gefunden, dass es ganz viele Raupen gibt, die sich als Schlangen tarnen. Hier gibt es ein paar schöne und interessante Bilder.

raupe des grosser-schwalbenschwanz-papilio-cresphontes

Foto: Peter Lisse

Diese Bild zeigt den Kopf der Raupe. Die beiden schwarzen Punkte sind vermutlich die rote Nackengabel oder das Osmaterium, welche die Raupe ausfährt, wenn sie bedroht wird. Mama hat die Raupe mit einer langen Pinzette angefaßt, damit wir sie uns anschauen konnten. Das hat sie natürlich überhaupt nicht gemocht, aber wir haben somit wieder etwas dazu gelernt.

Weil wir gerade beim Thema Raupen sind, können wir Euch gleich noch ein Bild zeigen. Als wir in Carlsbad, NM abgefahren sind, haben wir diese lustige Raupe vor dem Überfahren gerettet.

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Foto: Christine Lisse

Aus dieser schönen Raupe schlüpft nach der Verpuppung ein Lophocampa maculata, ein Nachtfalter aus der Familie der Bärenspinner.

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Foto: Christine Lisse

Als letztes haben wir noch einen (American) five-lined skink (Plestiodon fasciatus) zu bieten, für den wir leider keine deutsche Übersetzung gefunden haben. Dies muss eine junge Eidechse sein, weil ihr Schwanz noch nicht blau gefärbt ist.

So viel für heute von den Critters.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag,

Eure Faya

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Carlsbad Caverns | New Mexico Unser letzter Stopp auf unserer diesjährigen Rundreise sind die Carlsbad Caverns in New Mexico.

 

carlsbad-caverns-new-mexico

Foto: Christine Lisse

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Watkins Glen State Park | New York Eine Wanderung entlang des Watkins Glen Creeks

Der Watkins Glen State Park ist eine Schlucht, die durch den Glen Creek gebildet wird. Sie liegt in der Fünf-Finger-Seen-Region im Bundesstaat New York.

Auf einer Länge von 1.5 Meilen (2.4 km) führt der Gorge Trail über 800 Stufen entlang des Flußes, der im Laufe der Jahrhunderte eine staatliche Anzahl an kleineren und größeren Wasserfällen ausgebildet hat. Jetzt, am Ende eines trockenen Sommers, führt der Creek nur wenig Wasser.

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27. September 2016 | Wasser-Schildkröte Wir retten eine Schildkröte vor dem Ertrinken.

Nachdem wir wieder ein etwas stabileren Internetzugang haben, kann ich Euch meine kleine Geschichte von der Sumpf-Schildkröte erzählen.

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Foto: Christine Lisse

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15. September 2016 | Bärenkind Bärenkind allein im Baum

 

Mein gestriges Erlebnis dauerte sicherlich insgesamt nicht länger als 2 Minuten. Bilder gibt es keine, aber es war so eindrucksvoll, dass ich es in meinem ganzen Leben hoffentlich nicht vergessen werde.

Wir sind bei herrlichem Sonnenschein auf dem Skyline Drive im Shenandoah National Park im Auto in nördlicher Richtung unterwegs. Die Aussicht ist Klasse, wenn auch ein bisschen dunstig. Während der Fahrt unterhalten wir uns, und stellen fest, dass wir schon sehr lange keine Bären mehr in freier Wildnis gesehen haben. In diesem National Park soll es sehr viele Schwarzbären geben. Aber, es ist gleich Mittag und normalerweise trifft man Wildtiere eher am frühen Morgen oder späten Abend an.

Okay, wir fahren auf einer kurvenreichen Straße durch den Wald. Plötzlich sehe ich vor uns einen sehr hohen Baum am Straßenrand, der mit seinen Ästen weit über die Straße reicht. Mitten in den Ästen steht ein kleiner Bär oberhalb der Straße. Mein Gehirn muss das Bild aber erst irgendwie zusammen setzen: Straße – Baum – ca. 6m hoch – Bär. Ich schätze mal, das dauert so 3 Sekunden, bevor ich schreie: „Halt an, ein Bär, da oben“, zeige in die Richtung und drücke gleichzeit den Knopf für das Warnblinklicht. Der Gatte schaut nach oben und bremst, was bei einer Geschwindigkeit von 30 mph allerdings nicht so leicht ist. So kommt unser Truck natürlich erst hinter dem Baum mit dem Bären zum Stehen. Wir wollen zurück setzen, aber der Truck auf der Gegenfahrbahn hält ebenfalls und der Fahrer informiert uns freundlicherweise, dass das Bärenkind ungefähr 4 bis 6 Monate alt sei und er es schon öfter gesehen habe und, und und. Toll! Wir können nicht zurück und der Gatte zischt: „Nimm die Kamera und steig aus.“

Eigentlich weiß ich alles über Sicherheit bei der Wildtierbeobachtung im allgemeinen und im besonderem bei Bären sowieso. Nur, in diesem Moment setzt mein Hirn scheinbar total aus und ich mache, wie mir geheißen. Ich springe aus dem Auto, schaue nach oben – blöd, 1. Gegenlicht und 2. kein Bär. Schlagartig setzt mein Hirn wieder ein. Ach, du meine Güte. Das kleine Bärchen sitzt gerade einmal 5 m von mir entfernt am Baumstamm. Wir starren uns eine Sekunde an und ergreifen, weil wir beide schlau sind, die Flucht. Das Bärchen saust den Baumstamm herunter, ich springe zurück ins Auto und frage mich ernsthaft, wieso ich so einen Blödsinn machen konnte. Ich habe gar keine Sicht nach hinten gehabt, konnte also überhaupt nicht einschätzen, wo sich die Bärenmutter aufhielt. Glücklicherweise habe ich sie auch nirgendwo gesehen, aber sie war natürlich in der Nähe.

Wildgaense im Morgengrauen | Shenendoah National Park | Virginia

Foto: Christine Lisse

 

Kanadische Wildgänse davor am frühen Morgen zu fotografieren, wie sie  von ihrem Schlafplatz Richtung Shenandoah National Park aufsteigen, war dagegen sehr viel einfacher. 🙂

 

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